31.07.2019, 07:54 Uhr

Köln (AFP) NRW-Umweltministerin: Vollständiges Böllerverbot wäre übertrieben

Feuerwerk. Quelle: AFP/Archiv/Luis ACOSTA (Foto: AFP/Archiv/Luis ACOSTA)Feuerwerk. Quelle: AFP/Archiv/Luis ACOSTA (Foto: AFP/Archiv/Luis ACOSTA)

Heinen-Esser weist Forderung der Deutschen Umwelthilfe zurück

Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat die Forderung der Deutschen Umwelthilfe nach einem Verbot von privatem Feuerwerk zurückgewiesen. "Ich persönlich bin selbst zwar keine große Freundin von Feuerwerken, halte ein vollständiges Verbot aber für übertrieben", sagte Heinen-Esser dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Mittwoch.

Die Feinstaubbelastung durch Feuerwerke wirke "sowohl in der räumlichen als auch zeitlichen Ausdehnung meist sehr punktuell", fügte die CDU-Politikerin hinzu. Zudem könnten die Kommunen schon heute entscheiden, wo und wann Feuerwerke zugelassen würden.

Die Deutsche Umwelthilfe strebt in zahlreichen Innenstädten ein Verbot privater Silvesterfeuerwerke wegen der damit verbundenen Feinstaubbelastung an. Dazu stellte die Organisation formelle Anträge bei 31 Städten, in denen die Feinstaubbelastung über den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation liegt. Berlin und München kündigten bereits Verbote für die private Silvesterknallerei in den Innenstädten an.


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