30.07.2019, 08:59 Uhr

Zürich (AFP) Mutmaßlicher Angreifer vom Frankfurter Hauptbahnhof lebte im Kanton Zürich

Einsatzkräfte vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst)Einsatzkräfte vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst)

40-Jähriger hatte uneingeschränkten Aufenthalt in der Schweiz

Der mutmaßliche Angreifer vom Frankfurter Hauptbahnhof, der am Montag einen achtjährigen Jungen vor einen einfahrenden Zug gestoßen haben soll, hat im schweizerischen Kanton Zürich gelebt. Der 40-Jährige hatte in dem Kanton seinen Wohnsitz, wie die Kantonspolizei Zürich am Dienstag mitteilte. Der 40-Jährige habe über eine Niederlassungsbewilligung verfügt, er hatte damit einen uneingeschränkten Aufenthalt in der Schweiz. Die Polizei stehe im Austausch mit den deutschen Behörden.

Der Mann soll am Montagvormittag am Frankfurter Hauptbahnhof einen Achtjährigen und seine Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben. Die Mutter konnte sich nach dem Sturz abrollen und auf einen schmalen Fußweg zwischen zwei Gleisen retten. Ihr Sohn wurde vom Zug erfasst und erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Der Angreifer versuchte zudem, eine weitere Frau in die Gleise zu stoßen, die sich aber in Sicherheit bringen konnte.


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