30.07.2019, 08:10 Uhr

Frankfurt/Main (AFP) Motiv nach tödlichem Stoß am Frankfurter Hauptbahnhof weiter unklar

Einsatzkräfte vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst)Einsatzkräfte vor dem Frankfurter Hauptbahnhof. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Frank Rumpenhorst)

40-Jähriger wird im Laufe des Tages Haftrichter vorgeführt - Ermittlungen wegen Mord

Nach dem Tod des vor einen Zug gestoßenen Kinds in Frankfurt am Main ist das Motiv des mutmaßlichen Täters weiter unklar. Der 40-Jährige soll im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag bestätigte. Der Mann soll am Montagvormittag am Frankfurter Hauptbahnhof einen Achtjährigen und seine Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen haben.

Die Mutter konnte sich nach dem Sturz abrollen und auf einen schmalen Fußweg zwischen zwei Gleisen retten. Ihr Sohn wurde vom Zug erfasst und erlag noch am Tatort seinen Verletzungen.

Der Angreifer versuchte laut Staatsanwaltschaft zudem, eine weitere Frau in die Gleise zu stoßen. Diese habe sich aber in Sicherheit bringen können.

Der mutmaßliche Täter wurde nach kurzer Flucht von Passanten überwältigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes und versuchten Mordes in zwei Fällen.


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