29.07.2019, 07:17 Uhr

Reutlingen (AFP) Erster von zwei eingeschlossenen Höhlengängern gerettet

Einsatzkräfte stehen am Eingang der Falkensteiner Höhle. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Christoph Schmidt (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Christoph Schmidt)Einsatzkräfte stehen am Eingang der Falkensteiner Höhle. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Christoph Schmidt (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Christoph Schmidt)

Zwei Männer nach Wasseranstieg in Höhle eingeschlossen

Der erste von zwei in einer Höhle bei Reutlingen in Baden-Württemberg eingeschlossenen Höhlengänger ist gerettet. Wie die Polizei in Reutlingen am Montag mitteilte, konnte der Mann aufgrund von "günstigen Wetterverhältnissen" im Laufe der Nacht ins Freie gebracht werden. Der zweite Mann wird demnach von Rettungstauchern betreut. Es geht ihm laut Polizei gut. Es werde aber "noch einige Zeit dauern, bis er gerettet werden kann".

Ein Höhlenführer und ein Tourist waren am späten Sonntagnachmittag während eines Unwetters von plötzlich ansteigendem Wasser in der Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten überrascht worden. Feuerwehr, Polizei und Bergwacht waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Höhlenretter fanden die beiden in der sogenannten Reutlinger Halle, einem größeren Hohlraum einige hundert Meter tief. Taucher versorgten die Männer mit Lebensmitteln, Getränken und wärmender Kleidung wie Neoprenanzügen.

Die Falkensteiner Höhle befindet auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Sie ist mit rund fünf Kilometern eine der längsten Höhlen in der Region.

Als sogenannte aktive Wasserhöhle sammeln sich in ihr Niederschläge und Grundwasser, die die Quelle des Flusses Elsach bilden. Besucher dürfen nur mit Genehmigung tiefer in die Höhle vorstoßen.


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