27.07.2019, 11:31 Uhr

Heilbronn (AFP) Kultusministerin Eisenmann zur CDU-Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg gekürt

Susanne Eisenmann. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sebastian Gollnow (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sebastian Gollnow)Susanne Eisenmann. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sebastian Gollnow (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sebastian Gollnow)

54-Jährige soll Grüne 2021 von Regierungsführung verdrängen

Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann soll die CDU in die Landtagswahl 2021 führen. Ein CDU-Landesparteitag nominierte die 54-Jährige am Samstag in Heilbronn mit 95,4 Prozent der Stimmen als Spitzenkandidatin der Partei. "Machen wir uns geschlossen und gemeinsam auf den Weg", rief Eisenmann den Delegierten zu.

"Wir machen eine Politik, die weder Ängste schürt noch blauäugig in die Zukunft stolpert, das ist für mich typisch CDU, unaufgeregt und kraftvoll", sagte Eisenmann nach Parteiangaben zuvor in ihrer Bewerbungsrede. Ihre Aufgabe soll es sein, die Grünen in Baden-Württemberg von der Regierungsführung zu verdrängen. CDU-Landeschef Thomas Strobl hatte auf die Spitzenkandidatur verzichtet.

Ob Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bei der Wahl erneut antritt, ist derzeit noch offen. Der 71-jährige Kretschmann führt die Landesregierung seit 2016 mit der CDU als Juniorpartner. Zuvor hatte Kretschmann in einer Koalition mit der SPD regiert.

Die CDU hatte 2016 mit nur 27 Prozent ihr bislang schlechtestes Ergebnis auf Landesebene eingefahren. Auch derzeit liegen die Grünen in Umfragen vor der CDU. "Wir müssen Vertrauen gewinnen, auch Vertrauen zurückgewinnen", sagte denn auch Eisenmann.


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