22.07.2019, 02:03 Uhr

Paris (AFP) Maas bei EU-Krisengesprächen zu Flüchtlingsrettung in Paris

Solidaritäts-Demo für Kapitänin Rackete in Hamburg. Quelle: dpa/AFP/Daniel Bockwoldt (Foto: dpa/AFP/Daniel Bockwoldt)Solidaritäts-Demo für Kapitänin Rackete in Hamburg. Quelle: dpa/AFP/Daniel Bockwoldt (Foto: dpa/AFP/Daniel Bockwoldt)

In Paris finden heute Krisengespräche der EU-Staaten zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer statt. Dazu wird auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erwartet. Bei den Beratungen der Außen- sowie der Innenminister geht es um einen Verteilmechanismus für Flüchtlinge, die aus Seenot gerettet werden. Deutschland dringt auf feste Aufnahme-Kontingente. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Seenotrettung erst am Freitag als "Gebot der Humanität" bezeichnet.

In Paris finden heute Krisengespräche der EU-Staaten zur Flüchtlingsrettung im Mittelmeer statt. Dazu wird auch Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) erwartet. Bei den Beratungen der Außen- sowie der Innenminister geht es um einen Verteilmechanismus für Flüchtlinge, die aus Seenot gerettet werden. Deutschland dringt auf feste Aufnahme-Kontingente. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Seenotrettung erst am Freitag als "Gebot der Humanität" bezeichnet.

Außenminister Maas wirbt für ein "Bündnis der Hilfsbereiten", um Flüchtlinge in der EU aufzunehmen. Italien weigert sich, Rettungsschiffe in seine Häfen zu lassen, und lehnte am Donnerstag beim EU-Innenministertreffen in Helsinki auch den deutsch-französischen Kompromissvorschlag für eine Übergangslösung ab. Die italienischen Behörden hatten vorübergehend die deutsche Kapitänin Carola Rackete festgenommen, die mit 40 Migranten an Bord die italienische Insel Lampedusa angesteuert hatte.


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