17.07.2019, 02:04 Uhr

Detmold (AFP) In Gerichtsverfahren um Missbrauchsfälle von Lügde könnte erstes Urteil fallen

Landgerichtsgebäude in Detmold. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch)Landgerichtsgebäude in Detmold. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Friso Gentsch)

Im Zuge der strafrechtlichen Aufarbeitung des massenhaften Kindesmissbrauchs von Lügde könnte heute ein erstes Gerichtsurteil fallen: Das Landgericht Detmold verhandelt in einem abgetrennten Verfahren (17.00 Uhr) gegen den 49-jährigen Heiko V., dem unter anderem Beihilfe und Anstiftung zum Kindesmissbrauch vorgeworfen werden. V. soll demnach Missbrauchstaten auf dem Campingplatz des nordrhein-westfälischen Lügde über eine Webcam beobachtet haben.

Im Zuge der strafrechtlichen Aufarbeitung des massenhaften Kindesmissbrauchs von Lügde könnte heute ein erstes Gerichtsurteil fallen: Das Landgericht Detmold verhandelt in einem abgetrennten Verfahren (17.00 Uhr) gegen den 49-jährigen Heiko V., dem unter anderem Beihilfe und Anstiftung zum Kindesmissbrauch vorgeworfen werden. V. soll demnach Missbrauchstaten auf dem Campingplatz des nordrhein-westfälischen Lügde über eine Webcam beobachtet haben.

Der 49-Jährige aus dem niedersächsischen Stade war ursprünglich gemeinsam mit zwei mutmaßlichen Haupttätern wegen der Missbrauchsserie angeklagt. Zum Prozessauftakt am 27. Juni legte er wie die beiden Hauptangeklagten Andreas V. und Mario S. ein Geständnis ab. Am zweiten Prozesstag trennte das Gericht das Verfahren gegen Heiko V. dann ab. Im laufenden Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Haupttäter ist noch kein Urteilstermin absehbar.


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