01.07.2019, 19:45 Uhr

Hameln (AFP) Soldatin bei Absturz von Bundeswehr-Hubschrauber in Niedersachsen getötet

Ein Hubschrauber der Bundeswehr. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Stefan Simonsen (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Stefan Simonsen)Ein Hubschrauber der Bundeswehr. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Stefan Simonsen (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Stefan Simonsen)

Ein weiteres Besatzungsmitglied verletzt - Ursache noch unklar

Beim Absturz eines Bundeswehr-Hubschraubers in der Nähe der niedersächsischen Stadt Hameln ist am Montag eine 25-jährige Soldatin ums Leben gekommen. Ein weiteres Besatzungsmitglied wurde verletzt, wie die Bundeswehr mitteilte. Die Unglücksursache war zunächst weiter unklar.

Gegen 14.00 Uhr war der Schulungshubschrauber vom Typ EC 135 des Heeres bei Aerzen-Dehmke im Landkreis Hameln-Pyrmont abgestürzt. Die 25-jährige Soldatin und das zweite, 26 Jahre alte Besatzungsmitglied waren nach Angaben der Bundeswehr voll ausgebildete Piloten und befanden sich auf einem Weiterbildungsflug.

Eine Expertengruppe soll nun den Unfallhergang ermitteln. Der Helikopter vom Txp EC 135 sei ein bei den Heeresfliegern bewährtes Modell mit mehr als 100.000 Flugstunden, erklärte die Bundeswehr. Erst in der vergangenen Woche war beim Absturz zweier Eurofighter über der Mecklenburgischen Seenplatte ein Pilot ums Leben gekommen.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Heeres-Inspekteur Jörg Vollmer reisten an die Unglücksstelle. Sie sprachen den Angehörigen der verunglückten Soldaten ihr Mitgefühl aus und dankten den Rettungskräften, wie die Bundeswehr mitteilte.

Der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Henning Otte, erklärte, "unsere Gedanken sind bei den Familien, Freunden und Kameraden" der Verstorbenen.


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