30.06.2019, 02:06 Uhr

Brüssel (AFP) EU-Gipfel sucht Lösung im Konflikt um Juncker-Nachfolge und weitere Spitzenjobs

EU-Gipfelrunde in Brüssel. Quelle: POOL/AFP/Johanna Geron, Johanna Geron (Foto: POOL/AFP/Johanna Geron, Johanna Geron)EU-Gipfelrunde in Brüssel. Quelle: POOL/AFP/Johanna Geron, Johanna Geron (Foto: POOL/AFP/Johanna Geron, Johanna Geron)

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen am Abend zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammen (18.00 Uhr). Bei dem Treffen soll über die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die Vergabe weiterer Spitzenjobs entscheiden werden. Konservative und Sozialdemokraten im EU-Parlament pochen bisher darauf, dass nur ein Spitzenkandidat bei der Europawahl Kommissionschef werden kann. Bei einem Gipfeltreffen in der vergangenen Woche gab es aber keine Mehrheit für einen dieser Kandidaten.

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen am Abend zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammen (18.00 Uhr). Bei dem Treffen soll über die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die Vergabe weiterer Spitzenjobs entscheiden werden. Konservative und Sozialdemokraten im EU-Parlament pochen bisher darauf, dass nur ein Spitzenkandidat bei der Europawahl Kommissionschef werden kann. Bei einem Gipfeltreffen in der vergangenen Woche gab es aber keine Mehrheit für einen dieser Kandidaten.

EU-Ratspräsident Donald Tusk kommt deshalb vor dem neuerlichen Gipfeltreffen am Mittag bereits zu Sondierungen mit den Fraktionschefs im EU-Parlament zusammen. Dieses müsste einem Kandidatenvorschlag der Staats- und Regierungschefs mit der Mehrheit seiner Mitglieder zustimmen. Neben der Juncker-Nachfolge geht es auch um die Besetzung von vier weiteren Spitzenposten: denen des EU-Ratspräsidenten, des Parlamentspräsidenten, des EU-Außenbeauftragten und des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB).


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