21.06.2019, 08:42 Uhr

Berlin (AFP) Prozess um tödlichen Kopfschuss auf junge Frau in Berlin

Eingang zum Landgericht Moabit. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sven Braun (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sven Braun)Eingang zum Landgericht Moabit. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sven Braun (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Sven Braun)

Tatverdächtige sollen laut Anklage aus Mordlust gehandelt haben

Vor dem Berliner Kammergericht müssen sich seit Freitag zwei Männer wegen eines Mordes aus Mordlust verantworten. Zum Auftakt wurde die Anklage verlesen. Die 29 und 40 Jahren alten Männer sollen demnach Ende Dezember vorigen Jahres eine halbautomatische Waffe gestohlen und mit dieser dann die Freundin des jüngeren Angeklagten auf offener Straße in Berlin-Neukölln getötet haben.

Dabei sei es ihnen der Anklage zufolge nur darum gegangen, einen anderen Menschen sterben zu sehen. Zunächst soll der 29-Jährige dem völlig arglosen Opfer am 27. Dezember in einer Zufahrt zu einem Industriegelände in den Arm geschossen haben.

Als die Waffe daraufhin Ladehemmungen hatte, habe der mutmaßliche Mittäter die Waffe durchgeladen und erneut seinem Komplizen übergeben. Dieser habe der 25-jährigen Frau damit in den Kopf geschossen.

In der Vernehmung nach ihrer Festnahme hatten sich die Tatverdächtigen nach damaligen Polizeiangaben geständig gezeigt. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hatten die beiden den Tatplan gemeinsam verfasst. Der Prozess dauert noch bis August.


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