12.06.2019, 02:04 Uhr

Madrid (AFP) Letzter Prozesstag gegen Anführer der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung

Oriol Junqueras drohen 25 Jahre Haft. Quelle: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU (Foto: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU)Oriol Junqueras drohen 25 Jahre Haft. Quelle: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU (Foto: AFP/Archiv/PIERRE-PHILIPPE MARCOU)

Nach vier Monaten geht heute in Madrid der Prozess gegen zwölf führende Vertreter der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung zu Ende. Ihnen wird vorgeworfen, im Oktober 2017 ein von der spanischen Justiz als illegal eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum organisiert zu haben. Der damalige Regionalpräsident Carles Puigdemont erklärte danach die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien.

Nach vier Monaten geht heute in Madrid der Prozess gegen zwölf führende Vertreter der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung zu Ende. Ihnen wird vorgeworfen, im Oktober 2017 ein von der spanischen Justiz als illegal eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum organisiert zu haben. Der damalige Regionalpräsident Carles Puigdemont erklärte danach die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien.

Die damalige konservative Zentralregierung stellte die Region daraufhin unter Zwangsverwaltung und ließ mehrere Anführer der Unabhängigkeitsbewegung inhaftieren. Dem Hauptangeklagten in dem Prozess, Kataloniens ehemaligem Vize-Regionalpräsidenten Oriol Junqueras, drohen im Falle einer Verurteilung 25 Jahre Gefängnis wegen "Rebellion" und Zweckentfremdung öffentlicher Gelder. Die Urteile werden erst im Herbst erwartet.


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