08.06.2019, 23:13 Uhr

Washington (AFP) Pelosi kritisiert Trump nach Einigung mit Mexiko

US-Oppositionschefin Nancy Pelosi. Quelle: AFP/Archiv/MANDEL NGAN (Foto: AFP/Archiv/MANDEL NGAN)US-Oppositionschefin Nancy Pelosi. Quelle: AFP/Archiv/MANDEL NGAN (Foto: AFP/Archiv/MANDEL NGAN)

US-Oppositionschefin beklagt Druck auf "engen Freund und Nachbarn"

Nach der Einigung der USA und Mexikos im Streit um Migration und Strafzölle hat US-Oppositionschefin Nancy Pelosi das Vorgehen von Präsident Donald Trump kritisiert. "Drohungen und Wutanfälle sind keine Art, Außenpolitik zu verhandeln", erklärte Pelosi am Samstag. Sie beklagte den Druck, der auf einen "engen Freund und Nachbarn" ausgeübt worden sei.

Der Kongress werde die Trump-Regierung auch weiterhin "für ihr Scheitern" im Umgang mit der humanitären Lage an der südlichen US-Grenze verantwortlich machen, erklärte Pelosi. Trump müsse "aufhören, die konstruktiven, überparteilichen Bemühungen im Kongress zu sabotieren, die dieses komplexe Problem in menschlicher Weise angehen".

Trump hatte die Einigung im Migrationsstreit mit Mexiko am Freitagabend nach tagelangen Verhandlungen verkündet. Die von ihm angedrohten Strafzölle wurden vorerst ausgesetzt. Mexiko sagte "beispiellose Maßnahmen" im Kampf gegen die illegale Einwanderung in Richtung der USA zu, darunter den verstärkten Einsatz der Nationalgarde an der Grenze zu Guatemala.


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