07.06.2019, 09:05 Uhr

Wiesbaden (AFP) Exporte schwächeln im April

Container-Terminal Bremerhaven. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Mohssen Assanimoghaddam (Foto: dpa/AFP/Archiv/Mohssen Assanimoghaddam)Container-Terminal Bremerhaven. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Mohssen Assanimoghaddam (Foto: dpa/AFP/Archiv/Mohssen Assanimoghaddam)

Außenhandelsverband verweist auf Handelskonflikte

Die Exportnation Deutschland schwächelt: Die Ausfuhren aus der Bundesrepublik sind im April zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Demnach wurden Waren im Wert von 109,7 Milliarden Euro exportiert, das war ein Rückgang von 3,7 Prozent im Vergleich zum März und ein Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Bei den Importen zeigte sich eine gemischte Bilanz. Den Statistikern zufolge wurden im April Waren im Wert von 91,7 Milliarden Euro nach Deutschland importiert, das war ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum März, jedoch ein Plus von 2,1 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Die Außenhandelsbilanz schloss folglich im April mit einem Überschuss von 17,9 Milliarden Euro ab.

Der Außenhandelsverband BGA sprach von einem "schwachen" Start ins zweite Quartal. "Die Auswirkungen der globalen Unruhe - nicht nur in der Politik allgemein, aber vor allem in der Handelspolitik - bekommen wir nun zu spüren", erklärte Verbandspräsident Holger Bingmann. Ein Lichtblick seien die Ausfuhren in Drittländer sowie die Importe. Bei den Drittländern hatten die Exporte im April um vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt.


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