06.06.2019, 06:24 Uhr

Wiesbaden (AFP) Erneuerbare Energien 2018 erstmals auf dem ersten Platz bei Beheizung neuer Wohngebäude

Wohngebäude in Heidelberg. Quelle: dpa/AFP/Uwe Anspach (Foto: dpa/AFP/Uwe Anspach)Wohngebäude in Heidelberg. Quelle: dpa/AFP/Uwe Anspach (Foto: dpa/AFP/Uwe Anspach)

Vor allem werden Umweltthermieanlagen genutzt

Erstmals sind im vergangenen Jahr die meisten neuen Wohngebäude in Deutschland mit erneuerbarer Energie beheizt worden. Der Anteil erreichte 66,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Erneuerbare Energien waren demnach in fast der Hälfte (47,2 Prozent) der insgesamt rund 107.000 Wohngebäude die primäre, also die überwiegend eingesetzte Energiequelle. Sie verdrängten damit erstmals Gas vom Platz eins der überwiegend eingesetzten Energiequellen fürs Heizen.

Wohngebäude, die vor allem mit erneuerbaren Energien beheizt werden, haben überwiegend eine Umweltthermieanlage, die Wärme aus der Luft oder dem Wasser entziehen, oder eine Geothermieanlage, die Wärme im Erdinnern nutzt. Als sekundäre Energiequelle werden laut Statistik vor allem die Solarthermie und Holz genutzt.


0 Kommentare