17.05.2019, 14:12 Uhr

Bonn (AFP) Bundesbürger sind im Schnitt pro Woche fast 50 Stunden online

Mann mit Smartphone. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Hauke-Christian Dittrich (Foto: dpa/AFP/Archiv/Hauke-Christian Dittrich)Mann mit Smartphone. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Hauke-Christian Dittrich (Foto: dpa/AFP/Archiv/Hauke-Christian Dittrich)

Berlin belegt Spitzenplatz der Länder - Smartphone überholt alle anderen Geräte

Im Internet surfen ist mehr als ein Vollzeitjob: Der aktuellen Postbank Digitalstudie zufolge sind die Bundesbürger mittlerweile im Schnitt pro Woche 49,9 Stunden online. Das sind fast vier Stunden mehr als bei der Digitalstudie 2018, wie aus den Ergebnissen der Befragung hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlagen.

Die unter 40-Jährigen sind im Schnitt mit 65 Stunden erwartungsgemäß häufiger online als die älteren Bürger der Republik. Den Spitzenplatz im Ländervergleich belegt Berlin mit 62,9 Online-Wochenstunden, gefolgt von Niedersachsen mit 55,2 Stunden. Am wenigsten gesurft wird in Schleswig-Holstein - im Schnitt sind es dort 40,5 Stunden. Für die repräsentative Postbank Digitalstudie, die 2015 das erste Mal erhoben wurde, wurden im März dieses Jahres 3126 Bundesbürger befragt.

Wie die Studie weiter ergab, überholte das Smartphone erstmals alle anderen Geräte, wenn es ums Surfen im Netz geht: 76 Prozent der Befragten gaben an, sie nutzten das Smartphone zum Surfen, 72 Prozent nannten den Laptop. Im vergangenen Jahr lagen diese beiden Geräte noch gleichauf. Den Desktop-PC nannten 58 Prozent (plus vier Punkte), das Tablet 46 Prozent (ebenfalls plus vier Punkte).

Auf dem Vormarsch sind laut der Digitalstudie außerdem Sprachassistenten. Zehn Prozent der Befragten sprechen mit Alexa oder Siri - im Vorjahr gaben das noch fünf Prozent an.


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