09.05.2019, 03:16 Uhr

Berlin (AFP) Bundestag stimmt über Verlängerung der Militäreinsätze in Mali und vor Somalia ab

Ein britischer Militärhubschrauber in der Nähe von Gao. Quelle: AFP/Archiv/Daphné BENOIT (Foto: AFP/Archiv/Daphné BENOIT)Ein britischer Militärhubschrauber in der Nähe von Gao. Quelle: AFP/Archiv/Daphné BENOIT (Foto: AFP/Archiv/Daphné BENOIT)

Der Bundestag stimmt heute über die Beteiligung der deutschen Streitkräfte an drei internationalen Einsätzen in Afrika ab. Um jeweils ein Jahr verlängert werden soll die Beteiligung der Bundeswehr an den beiden Einsätzen im Krisenstaat Mali sowie an dem Marineeinsatz gegen Piraten vor der Küste von Somalia. Die größte und gefährlichste Mission ist dabei die Beteiligung an der UN-geführten Stabilisierungsmission Minusma in Mali.

Der Bundestag stimmt heute über die Beteiligung der deutschen Streitkräfte an drei internationalen Einsätzen in Afrika ab. Um jeweils ein Jahr verlängert werden soll die Beteiligung der Bundeswehr an den beiden Einsätzen im Krisenstaat Mali sowie an dem Marineeinsatz gegen Piraten vor der Küste von Somalia. Die größte und gefährlichste Mission ist dabei die Beteiligung an der UN-geführten Stabilisierungsmission Minusma in Mali.

Derzeit sind rund 840 deutsche Soldaten für Minusma im Einsatz. In ihrem Antrag an den Bundestag räumt die Bundesregierung ein, dass die Sicherheitslage in Mali in einigen Landesteilen "fragil" sei. Die Abgeordneten sollen zudem über die weitere Beteiligung der Bundeswehr an der EU-Ausbildungsmission EUTM Mali abstimmen, an der derzeit rund 190 deutsche Soldaten teilnehmen. An der EU-Mission Atalanta vor der Küste Somalias beteiligen sich momentan rund 80 deutsche Soldaten.


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