08.05.2019, 13:24 Uhr

Essen (AFP) Nach Razzia in Oberhausen acht mögliche IS-Unterstützer wieder auf freiem Fuß

Polizei im Einsatz. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)Polizei im Einsatz. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/AFP/Archiv/Karl-Josef Hildenbrand)

Verdächtige nach Vernehmungen aus Polizeigewahrsam entlassen

Bei einer Razzia in Oberhausen hat die Polizei am Mittwoch acht mögliche Unterstützer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die vier Männer und vier Frauen wurden im Polizeipräsidium Essen vernommen und kamen anschließend wieder auf freien Fuß, wie die Polizei mitteilte. Bei der Razzia ab 04.00 Uhr morgens wurden demnach insgesamt sieben Objekte in Oberhausen nach möglichen Beweismitteln durchsucht.

Laut Polizei bestanden seit einigen Wochen Verdachtsmomente gegen die Männer und Frauen im Alter von 19 bis 57 Jahren. Bei den acht Verdächtigen handelte es sich demnach um deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund in Bosnien-Herzegowina.

Bei ihren Ermittlungen gehen die Behörden dem Verdacht der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland nach. Geprüft wird demnach, ob sie Geld für den IS sammelten und auch an diesen weiterleiteten.

Bei der morgendlichen Razzia in Oberhausen kamen auch Spezialeinsatzkräfte der Polizei zum Einsatz. Die richterlichen Durchsuchungsbeschlüsse hatte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf erwirkt. Die Ermittlungen gegen die Verdächtigen dauern an.


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