02.05.2019, 12:06 Uhr

Salé (AFP) Prozess gegen mutmaßliche Islamisten nach Mord an Touristinnen in Marokko vertagt

Gedenken an die Ermordeten in Marrakesch. Quelle: AFP/Archiv/FADEL SENNA (Foto: AFP/Archiv/FADEL SENNA)Gedenken an die Ermordeten in Marrakesch. Quelle: AFP/Archiv/FADEL SENNA (Foto: AFP/Archiv/FADEL SENNA)

Frauen waren geköpft worden

Der Prozess um den mutmaßlich islamistisch motivierten Mord an zwei skandinavischen Rucksacktouristinnen in Marokko ist kurz nach Beginn vertagt worden. Ein Gericht in Salé nahe Rabat vertagte das Verfahren am Donnerstag auf den 16. Mai. Die 24 Jahre alte dänische Studentin Luisa Vesterager Jespersen und ihre vier Jahre ältere norwegische Freundin Maren Ueland waren im Dezember beim Zelten im Atlas-Gebirge ermordet worden.

Angeklagt sind insgesamt 24 Verdächtige. Ihnen wird Terrorismus, die Bildung einer Terrorzelle und Mord vorgeworfen. In einem nach dem Mord verbreiteten Video hatten die mutmaßlichen Täter dem Anführer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, die Treue geschworen.


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