09.04.2019, 08:23 Uhr

Stuttgart (AFP) Porsche verkauft im ersten Quartal deutlich weniger Autos

Südkoreanisches Model posiert vor Porsche 911. Quelle: AFP/Archiv/JUNG Yeon-Je (Foto: AFP/Archiv/JUNG Yeon-Je)Südkoreanisches Model posiert vor Porsche 911. Quelle: AFP/Archiv/JUNG Yeon-Je (Foto: AFP/Archiv/JUNG Yeon-Je)

Abgastest WLTP sorgt weiter für Probleme

Porsche hat die Umstellung auf den neuen Abgastest WLTP auch im ersten Quartal 2019 nicht in den Griff bekommen. Der Sportwagenbauer hat in den ersten drei Monaten weltweit 55.700 Fahrzeuge ausgeliefert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr. "2019 beginnt anspruchsvoll für uns und die gesamte Automobilindustrie", erklärte Vertriebsvorstand Detlev von Platen.

"Die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP und auf Ottopartikelfilter beschäftigt uns erwartungsgemäß in den ersten Monaten des Jahres weiterhin", erklärte von Platen. Beim WLTP kommt die Stuttgarter Volkswagen-Tochter nicht mit den Zertifizierungen hinterher. Der WLTP macht zudem den Einbau der Partikelfilter bei Benzinern notwendig, um die Luftverschmutzung auf das erlaubte Maß zu reduzieren. In Europa brach der Absatz deswegen fast um ein Drittel ein.

Mit Ausnahme der USA konnten die Stuttgarter aber auch sonst in keiner Region wachsen. Für 2019 rechnet Porsche insgesamt noch mit einem leichten Anstieg der Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr.


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