27.03.2019, 03:06 Uhr

Straßburg (AFP) EU-Parlament stimmt über Verbot von Einwegplastik ab

Trinkhalme aus Plastik sollen verboten werden. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Ralf Hirschberger (Foto: dpa/AFP/Archiv/Ralf Hirschberger)Trinkhalme aus Plastik sollen verboten werden. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Ralf Hirschberger (Foto: dpa/AFP/Archiv/Ralf Hirschberger)

Das Europaparlament stimmt heute (ab 17.00 Uhr) über ein Verkaufsverbot für Einwegprodukte aus Plastik ab. Das Verbot von Produkten wie etwa Trinkhalmen, Geschirr oder Wattestäbchen soll ab dem Jahr 2021 gelten. Geplant ist ferner, dass bis 2029 mindestens neun von zehn Plastikflaschen getrennt gesammelt werden müssen. Außerdem wird festgelegt, dass neu verkaufte Plastikflaschen bis 2025 zu mindestens 25 Prozent aus recyceltem Material bestehen müssen.

Das Europaparlament stimmt heute (ab 17.00 Uhr) über ein Verkaufsverbot für Einwegprodukte aus Plastik ab. Das Verbot von Produkten wie etwa Trinkhalmen, Geschirr oder Wattestäbchen soll ab dem Jahr 2021 gelten. Geplant ist ferner, dass bis 2029 mindestens neun von zehn Plastikflaschen getrennt gesammelt werden müssen. Außerdem wird festgelegt, dass neu verkaufte Plastikflaschen bis 2025 zu mindestens 25 Prozent aus recyceltem Material bestehen müssen.

Ferner sollen Hersteller verpflichtet werden, sich an den Kosten von Reinigungsaktionen - etwa an Stränden - zu beteiligen. Dies gilt insbesondere für die Tabakindustrie, da zahlreiche Zigarettenfilter in der Umwelt landen. Auch für angespülte Fischfangnetze sollen die neuen Vorschriften gelten. Nach der erwarteten formalen Zustimmung des Rates kann die Neuregelung in Kürze in Kraft treten. Die Mitgliedstaaten haben anschließend zwei Jahre Zeit, um die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.


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