25.03.2019, 07:41 Uhr

Wiesbaden (AFP) Niedrigwasser sorgt für Rekordminus in der Binnenschifffahrt

Der Rhein bei Karlsruhe Maxau im November 2018. Quelle: dpa/AFP/Uli Deck (Foto: dpa/AFP/Uli Deck)Der Rhein bei Karlsruhe Maxau im November 2018. Quelle: dpa/AFP/Uli Deck (Foto: dpa/AFP/Uli Deck)

Gütermenge sinkt 2018 um elf Prozent

Deutschlands Binnenschiffer haben wegen des Niedrigwassers im vergangenen Jahr deutlich weniger Güter transportiert. Die Menge sank von fast 223 Millionen Tonnen 2017 auf 198 Millionen Tonnen 2018, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Grund waren die Niedrigwasserstände der wichtigsten Binnenwasserstraßen im zweiten Halbjahr.

Von August bis November gingen die Transportmengen der Binnenschiffer jeweils zweistellig zurück, wie die Statistiker mitteilten. Im November sei mit einem Minus von 34 Prozent der höchste Rückgang zu verzeichnen gewesen. Erst im Dezember normalisierten sich die Wasserstände langsam.

Das Niedrigwasser und damit Produktionsprobleme in der Chemieindustrie waren auch ein Grund für die schwache Wirtschaftsleistung in Deutschland im letzten Quartal 2018. Das Bruttoinlandsprodukt von Oktober bis Dezember stagnierte.


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