22.03.2019, 07:51 Uhr

Wiesbaden (AFP) Höchster Anstieg der Löhne seit 2011

Euro-Münzen. Quelle: dpa/AFP/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Oliver Berg)Euro-Münzen. Quelle: dpa/AFP/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Oliver Berg)

Inflation frisst aber größten Teil

Die Löhne in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent gestiegen. Das war der höchste Anstieg seit 2011, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Allerdings fraß die Inflation einen großen Teil dieses Anstiegs: Arbeitnehmern hatten damit unterm Strich 1,3 Prozent mehr Geld im Portemonnaie. Die Verbraucherpreise kletterten im vergangenen Jahr laut Statistik um 1,8 Prozent.

Im früheren Bundesgebiet stiegen die Löhne demnach um 3,0 Prozent, in den ostdeutschen Ländern um 3,6 Prozent. Der durchschnittliche Bruttojahresverdienst bei vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern lag einschließlich Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld bei 51.331 Euro. In Westdeutschland kamen Arbeitnehmer im Schnitt auf 53.054 Euro brutto im Jahr, in Ostdeutschland auf 40.334 Euro.


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