14.03.2019, 07:07 Uhr

Düsseldorf (AFP) Bislang sechs Konsortien wollen Batteriezellfabrik in Deutschland bauen

Arbeit in VW-Werk in Dresden an E-Auto. Quelle: dpa/AFP/Monika Skolimowska (Foto: dpa/AFP/Monika Skolimowska)Arbeit in VW-Werk in Dresden an E-Auto. Quelle: dpa/AFP/Monika Skolimowska (Foto: dpa/AFP/Monika Skolimowska)

Frist für Antrag auf Förderung läuft Freitag ab

Bislang sechs Unternehmenskonsortien wollen in Deutschland mit staatlicher Förderung eine Batteriezellfabrik bauen: Bis Mittwoch gingen beim Bundeswirtschaftsministerium sechs Anträge auf Förderung ein, wie das Ministerium dem "Handelsblatt" vom Donnerstag mitteilte. Die Antragsfrist endet am Freitag. Unter den Antragsstellern befinden sich nach Informationen des "Handelsblatts" aus Industriekreisen bekannte Namen wie BASF, VW, PSA, BMW und Northvolt.

Die Antragsunterlagen seien teilweise allerdings noch lückenhaft, sagte ein Ministeriumssprecher dem Blatt. So umfasse einer der Anträge lediglich drei Seiten. Andere Anträge dagegen sähen bereits schon sehr gut aus.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will den Aufbau einer Batteriezellfertigung mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro fördern. Batteriezellen sind besonders für die Autoindustrie und die Elektroauto-Produktion wichtig, um im Wettbewerb mit China nicht abgehängt zu werden. Viele deutsche Autobauer werden derzeit von Unternehmen aus der Volksrepublik beliefert. Der chinesische Hersteller CATL baut in Erfurt aktuell eine große Fabrik.


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