12.03.2019, 04:34 Uhr

Köln (AFP) Verwaltungsgericht Köln verhandelt erneut über Rodung des Hambacher Forsts

Hambacher Forst am Braunkohletagebau Hambach. Quelle: dpa/AFP Picture Alliance/Archiv/Federico Gambarini (Foto: dpa/AFP Picture Alliance/Archiv/Federico Gambarini)Hambacher Forst am Braunkohletagebau Hambach. Quelle: dpa/AFP Picture Alliance/Archiv/Federico Gambarini (Foto: dpa/AFP Picture Alliance/Archiv/Federico Gambarini)

Das Tauziehen um Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier beschäftigt erneut die Justiz. Das Verwaltungsgericht Köln verhandelt heute (09.30 Uhr) über mehrere Klagen der Umweltorganisation BUND, die sich unter anderem gegen eine weitere Rodung des Waldgebiets am Baunkohletagebau Hambach richten. Ein Urteil könnte womöglich noch am selben Tag verkündet werden.

Das Tauziehen um Hambacher Forst im rheinischen Braunkohlerevier beschäftigt erneut die Justiz. Das Verwaltungsgericht Köln verhandelt heute (09.30 Uhr) über mehrere Klagen der Umweltorganisation BUND, die sich unter anderem gegen eine weitere Rodung des Waldgebiets am Baunkohletagebau Hambach richten. Ein Urteil könnte womöglich noch am selben Tag verkündet werden.

Allerdings wird der Ausgang des Kölner Verfahrens aktuell im Hambacher Forst nichts ändern: So könnte der klagende nordrhein-westfälische BUND-Landesverband bei einer Niederlage Rechtsmittel einlegen mit der Folge, dass der Tagebaubetreiber RWE fünf Monate lang keine Rodungen vornehmen dürfte. Darüber hinaus sagte RWE unabhängig von dem Kölner Rechtsstreit im Februar einen Rodungsstopp bis zum Herbst 2020 zu.


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