26.02.2019, 15:30 Uhr

Köln (AFP) Rosenmontagszüge nehmen Diesel und Merkel sowie Briten und Trump aufs Korn

Queen auf der Flucht vor dem Brexit. Quelle: dpa/AFP/Boris Roessler (Foto: dpa/AFP/Boris Roessler)Queen auf der Flucht vor dem Brexit. Quelle: dpa/AFP/Boris Roessler (Foto: dpa/AFP/Boris Roessler)

Karnevalswagen in Köln und Mainz vorgestellt

Die Motivwagen des Kölner Straßenkarnevals nehmen in diesem Jahr unter anderem die Debatte um Dieselautos und dreckige Luft aufs Korn. Auf einem der am Dienstag der Öffentlichkeit präsentierten Fahrzeuge wird ein Politiker gezeigt, der einem Vertreter der Autoindustrie Zucker in den Hintern bläst. Ein anderer Wagen befasst sich US-Präsident Donald Trump, der mit einem Golfschläger internationale Abkommen traktiert.

Andere Gefährte befassen sich mit dem Abschied von Angela Merkel vom CDU-Parteivorsitz - dargestellt etwa in Anlehnung an ein berühmtes Bild des Künstlers Banksy, das sich nach einer Auktion automatisch selbst zerstörte. Auch bei den Mainzer Fastnachtern ist Merkel ein beliebtes Motiv. Auf einem Wagen sitzt die Kanzlerin etwa auf einem toten Pferd, das die große Koalition aus Union und SPD darstellt.

Ebenfalls in Mainz flieht die britische Königin Elizabeth II. vor dem Brexit, indem sie einen Schlagbaum in Richtung der Europäischen Union überspringt. Aus ihrer Handtasche ragt dabei ein Asylantrag hervor. US-Präsident Donald Trump wird dort auf einem Fahrzeug als Stier dargestellt, der auf die gesamte Welt einen fahren lässt.

Der Straßenkarneval startet am Donnerstag zur Weiberfastnacht und endet am Aschermittwoch. Am Montag finden in den Hochburgen des Karnevals die traditionellen Rosenmontagsumzüge statt.


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