22.02.2019, 04:05 Uhr

Brüssel (AFP) EU-Handelsminister suchen Strategie gegen Trumps Drohung mit Autozöllen

Sorge vor US-Strafzöllen auf Autos. Quelle: AFP/Archiv/ (Foto: AFP/Archiv/)Sorge vor US-Strafzöllen auf Autos. Quelle: AFP/Archiv/ (Foto: AFP/Archiv/)

Angesichts drohender Strafzölle auf europäische Autos befassen sich die EU-Handelsminister heute mit dem weiteren Vorgehen gegenüber US-Präsident Donald Trump (09.00 Uhr). Bei dem Treffen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest geht es um die Frage, ob sie der EU-Kommission ein Mandat für Verhandlungen über ein begrenztes Handelsabkommen erteilen sollen. Die Bundesregierung ist dafür, andere Länder wie Frankreich haben aber Vorbehalte. Entscheidungen sollen noch nicht fallen.

Angesichts drohender Strafzölle auf europäische Autos befassen sich die EU-Handelsminister heute mit dem weiteren Vorgehen gegenüber US-Präsident Donald Trump (09.00 Uhr). Bei dem Treffen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest geht es um die Frage, ob sie der EU-Kommission ein Mandat für Verhandlungen über ein begrenztes Handelsabkommen erteilen sollen. Die Bundesregierung ist dafür, andere Länder wie Frankreich haben aber Vorbehalte. Entscheidungen sollen noch nicht fallen.

EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat vorgeschlagen, alle Zölle auf Industriegüter einschließlich Autos abzuschaffen und Handelshürden bei technischen Standards zu beseitigen. Trump hatte erst am Mittwoch wieder mit Strafzöllen auf Autos aus Europa gedroht. Der US-Präsident kritisiert regelmäßig die hohen Exportüberschüsse der Europäer, denen er unfaire Handelspraktiken vorwirft. Im vergangenen Jahr hatte seine Regierung bereits Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa verhängt.


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