21.02.2019, 03:44 Uhr

Karlsruhe (AFP) BGH-Urteil zu Auskunftspflichten von YouTube bei Urheberrechtsverletzungen

Logo des Videoportals YouTube. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Monika Skolimowska (Foto: dpa/AFP/Archiv/Monika Skolimowska)Logo des Videoportals YouTube. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Monika Skolimowska (Foto: dpa/AFP/Archiv/Monika Skolimowska)

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute (9.00 Uhr) darüber, in welchem Umfang ein Videoportal wie YouTube bei Urheberrechtsverletzungen Daten wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern von Nutzern herausgeben muss. Im konkreten Fall geht es um Filme, die auf YouTube hochgeladen und bis zu ihrer Sperrung tausendfach abgerufen wurden. Eine Filmverwertungsgesellschaft klagte deshalb auf umfassende Auskünfte. (Az. I ZR 153/17)

Der Bundesgerichtshof (BGH) entscheidet heute (9.00 Uhr) darüber, in welchem Umfang ein Videoportal wie YouTube bei Urheberrechtsverletzungen Daten wie E-Mail-Adressen oder Telefonnummern von Nutzern herausgeben muss. Im konkreten Fall geht es um Filme, die auf YouTube hochgeladen und bis zu ihrer Sperrung tausendfach abgerufen wurden. Eine Filmverwertungsgesellschaft klagte deshalb auf umfassende Auskünfte. (Az. I ZR 153/17)

Strittig ist zwischen beiden Seiten, ob YouTube E-Mail-Adresse und Telefonnummer der Nutzer sowie die beim Hochladen gespeicherte IP-Adresse des Geräts herausgeben muss. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied, dass YouTube nur die E-Mail-Adressen herausgeben muss. Das Videoportal strebt vor dem BGH eine komplette Abweisung der Klage an, das Filmverwertungsunternehmen will umfassendere Auskünfte bekommen.


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