11.02.2019, 07:41 Uhr

Osnabrück (AFP) DRK-Präsidentin Hasselfeldt fordert Rücksicht auf Helfer des Rettungsdiensts

Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Quelle: dpa/AFP/Archiv/Bernd Weissbrod (Foto: dpa/AFP/Archiv/Bernd Weissbrod)Rettungskräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Quelle: dpa/AFP/Archiv/Bernd Weissbrod (Foto: dpa/AFP/Archiv/Bernd Weissbrod)

Kritik an Schaulustigen bei Unfällen - Rettungskräfte behindert und beleidigt

Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat von Bürgern mehr Rücksicht auf Einsatzkräfte des Rettungsdiensts gefordert. "Es ist besorgniserregend, dass vor allem bei Verkehrsunfällen Rettungskräfte oftmals von Schaulustigen behindert oder beleidigt werden", sagte Hasselfeldt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Montag anlässlich des Europäischen Tages des Notrufs 112. Solche Berichte häuften sich.

"Zum Respekt gegenüber den Helfern gehört auch die Einhaltung der Rettungsgasse nach Verkehrsunfällen", mahnte Hasselfeldt. Auch hier lasse das Verhalten von vielen Lastwagen- und Autofahrern zu wünschen übrig. Manchen Gaffern seien Handy-Aufnahmen von Verletzten offenbar wichtiger als der unversperrte Zugang der Helfer zum Unfallort.


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