06.02.2019, 04:42 Uhr

Düsseldorf (AFP) Gericht könnte Loveparade-Verfahren gegen sieben von zehn Angeklagte einstellen

Loveparade-Verhandlungssaal in der Düsseldorfer Messe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender (Foto: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender)Loveparade-Verhandlungssaal in der Düsseldorfer Messe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender (Foto: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender)

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten könnte heute eine Entscheidung über Verfahrenseinstellungen für sieben der zehn Angeklagten fallen. Das in Düsseldorf verhandelnde Landgericht Duisburg will zunächst noch Nebenkläger zur möglichen Einstellung der jeweiligen Strafverfahren hören (09.30 Uhr). Ab Mittag könnte die Strafkammer dann ihren Beschluss verkünden.

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten könnte heute eine Entscheidung über Verfahrenseinstellungen für sieben der zehn Angeklagten fallen. Das in Düsseldorf verhandelnde Landgericht Duisburg will zunächst noch Nebenkläger zur möglichen Einstellung der jeweiligen Strafverfahren hören (09.30 Uhr). Ab Mittag könnte die Strafkammer dann ihren Beschluss verkünden.

Das Gericht schlug vor, den Loveparade-Prozess gegen sechs Bedienstete der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Loveparade-Veranstalters einzustellen - gegen sieben Angeklagte ohne Auflagen, gegen die drei übrigen mit Geldauflagen. Diese drei Beschuldigten stimmten einer solchen Verfahrenseinstellung aber nicht zu, so dass gegen sie in jedem Fall weiter verhandelt wird. Bei der Duisburger Loveparade wurden im Juli 2010 in einem Gedränge 21 Menschen getötet und mehr als 650 weitere verletzt.


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