05.02.2019, 05:04 Uhr

Düsseldorf (AFP) Vorentscheidung über Verfahrenseinstellungen im Loveparade-Prozess erwartet

Loveparade-Verhandlungssaal in der Düsseldorfer Messe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender (Foto: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender)Loveparade-Verhandlungssaal in der Düsseldorfer Messe. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender (Foto: dpa/AFP/Archiv/Ina Fassbender)

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten werden heute (09.30 Uhr) die Weichen für den Fortgang des Verfahrens gestellt. Die Staatsanwaltschaft und die Angeklagten wollen in der Hauptverhandlung Stellung nehmen zu dem Vorschlag des Gerichts, die Verfahren gegen alle zehn Angeklagten einzustellen - teils gegen Geldauflagen. Dazu wäre die Zustimmung von Anklägern und Angeklagten erforderlich.

Im Strafprozess um die Loveparade-Tragödie mit 21 Toten werden heute (09.30 Uhr) die Weichen für den Fortgang des Verfahrens gestellt. Die Staatsanwaltschaft und die Angeklagten wollen in der Hauptverhandlung Stellung nehmen zu dem Vorschlag des Gerichts, die Verfahren gegen alle zehn Angeklagten einzustellen - teils gegen Geldauflagen. Dazu wäre die Zustimmung von Anklägern und Angeklagten erforderlich.

Einer der Angeklagten machte allerdings bereits im Vorfeld deutlich, dass er eine Verfahrenseinstellung ablehnt. In dem Prozess müssen sich seit Dezember 2017 sechs Bedienstete der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Loveparade-Veranstalters verantworten. Bei der Loveparade in Duisburg am 24. Juli 2010 gab es ein verheerendes Gedränge, in dem 21 Menschen getötet und mehr als 650 verletzt wurden.


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