29.01.2019, 23:46 Uhr

Warschau (AFP) Noch ein Minenarbeiter nach Grubenunglück in Polen vermisst

Grubenunglück in Polen. Quelle: AFP/Archiv/RAUL ARBOLEDA (Foto: AFP/Archiv/RAUL ARBOLEDA)Grubenunglück in Polen. Quelle: AFP/Archiv/RAUL ARBOLEDA (Foto: AFP/Archiv/RAUL ARBOLEDA)

Mindestens vier Arbeiter der Kupfermine Rudna bei Erdbeben verletzt

Bei einem Grubenunglück im Westen Polens sind am Dienstag mehrere Bergleute verletzt worden. Während 13 Kumpel aus der Kupfermine Rudna gerettet werden konnten, wurde am Dienstagabend weiter nach einem vermissten Minenarbeiter gesucht, wie das Bergbauunternehmen KGHM mitteilte. Das Unglück wurde durch ein Erdbeben der Stärke 4,1 ausgelöst. Zum Zeitpunkt des Bebens befanden sich 32 Bergleute im betroffenen Grubenbereich, zunächst galten14 von ihnen als vermisst.

Nach Angaben einer Konzernsprecherin wurden zwei Bergleute in ein Krankenhaus eingeliefert, vermutlich mit gebrochenen Beinen. Zwei weitere Arbeiter sollten ebenfalls in eine Klinik gebracht werden, einer von ihnen mit einem gebrochenen Arm.

Rudna ist Europas größte Kupfermine und eine der größten weltweit. Das Bergwerk liegt nördlich von Polkowice in Niederschlesien, rund 100 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Es hat elf Schächte, der längste von ihnen reicht 1250 Meter in die Tiefe. Bei einem Unglück im November 2016 kamen in der Kupfermine acht Bergleute ums Leben.


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