26.01.2019, 14:10 Uhr

Berlin (AFP) Gebrochener Damm in Brasilien erst kürzlich vom TÜV Süd untersucht

Rettungskräfte suchen nach Opfern. Quelle: AFP/Douglas Magno (Foto: AFP/Douglas Magno)Rettungskräfte suchen nach Opfern. Quelle: AFP/Douglas Magno (Foto: AFP/Douglas Magno)

Unternehmenssprecher: "Keine Mängel festgestellt"

Der in Brasilien gebrochene Staudamm ist erst kürzlich von Experten des TÜV Süd untersucht worden. Bei der Inspektion im vergangenen September seien "nach unserem momentanen Kenntnisstand keine Mängel festgestellt" worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Samstag auf AFP-Anfrage. Aufgrund der laufenden Ermittlungen könne der TÜV zurzeit keine weiteren Auskünfte geben. "Wir werden die Ermittlungen vollumfänglich unterstützen und den Ermittlungsbehörden alle benötigen Unterlagen zur Verfügung stellen", fügte der Sprecher hinzu.

Der Damm an einer Eisenerzmine nahe der Stadt Brumadinho im Osten Brasiliens war am Freitag gebrochen. Eine riesige Schlammlawine ergoss sich über die Mine und umliegende Wohnhäuser. Mindestens neun Menschen starben, 300 weitere wurden am Samstag noch vermisst. Die Unglücksursache blieb zunächst unklar.


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