26.01.2019, 03:20 Uhr

Berlin (AFP) Bundesweiter Aktionstag für Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen

Protest gegen Paragraf 219a. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Silas Stein (Foto: dpa/AFP/Archiv/Silas Stein)Protest gegen Paragraf 219a. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Silas Stein (Foto: dpa/AFP/Archiv/Silas Stein)

Mit einem bundesweiten Aktionstag will ein Bündnis aus Beratungsstellen, Verbänden, Parteien und weiteren Gruppen der Forderung nach Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen Nachdruck verleihen. In rund 30 Städten sind am Samstag Aktionen geplant, in Berlin erwartet das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung rund eintausend Teilnehmer (ab 12 Uhr). Dort will Grünen-Chefin Annalena Baerbock reden, auch Linken-Chefin Katja Kipping ist dabei.

Mit einem bundesweiten Aktionstag will ein Bündnis aus Beratungsstellen, Verbänden, Parteien und weiteren Gruppen der Forderung nach Abschaffung des Werbeverbots für Abtreibungen Nachdruck verleihen. In rund 30 Städten sind am Samstag Aktionen geplant, in Berlin erwartet das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung rund eintausend Teilnehmer (ab 12 Uhr). Dort will Grünen-Chefin Annalena Baerbock reden, auch Linken-Chefin Katja Kipping ist dabei.

Weitere Demonstrationen sind etwa in Hamburg, München und Gießen geplant, wo die auf Grundlage des umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a verurteilte Ärztin Kristina Hänel herkommt. Die große Koalition hatte sich nach zähem Ringen Mitte Dezember auf einen Kompromiss zur Reform des Paragrafen geeinigt. Danach soll das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche erhalten bleiben, allerdings sollen Ärzte und Krankenhäuser künftig darüber informieren können, dass sie Abtreibungen vornehmen.


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