26.01.2019, 03:20 Uhr

New York (AFP) UN-Sicherheitsrat berät über Machtkampf in Venezuela

US-Außenminister Pompeo im Dezember im UN-Sicherheitsrat. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/Kevin Hagen (Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/Kevin Hagen)US-Außenminister Pompeo im Dezember im UN-Sicherheitsrat. Quelle: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/Kevin Hagen (Foto: GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv/Kevin Hagen)

Der UN-Sicherheitsrat berät am Samstag (15.00 Uhr MEZ) in einer Dringlichkeitssitzung über den Machtkampf in Venezuela. US-Außenminister Mike Pompeo will die übrigen Sicherheitsratsmitglieder nach Angaben seines Ministeriums auffordern, den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als "verfassungsmäßigen" Interimspräsidenten anzuerkennen und seine Übergangsregierung dabei zu unterstützen, "Demokratie und Rechtsstaatlichkeit" in dem südamerikanischen Land wiederherzustellen.

Der UN-Sicherheitsrat berät am Samstag (15.00 Uhr MEZ) in einer Dringlichkeitssitzung über den Machtkampf in Venezuela. US-Außenminister Mike Pompeo will die übrigen Sicherheitsratsmitglieder nach Angaben seines Ministeriums auffordern, den Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als "verfassungsmäßigen" Interimspräsidenten anzuerkennen und seine Übergangsregierung dabei zu unterstützen, "Demokratie und Rechtsstaatlichkeit" in dem südamerikanischen Land wiederherzustellen.

Guaidó hatte sich am Mittwoch selbst zum Übergangspräsidenten Venezuelas erklärt. Die USA erkannten ihn umgehend an, Kanada und mehrere lateinamerikanische Staaten wie Argentinien, Brasilien, Chile und Kolumbien folgten. Bisher hat sich aber keine andere der fünf Vetomächte, die Beschlüsse im Sicherheitsrat blockieren können, hinter Guaidó gestellt. Russland sicherte dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Unterstützung zu.


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