26.01.2019, 01:06 Uhr

Brumadinho (AFP) Behörden melden mindestens sieben Tote nach Dammbruch in Brasilien

Luftaufnahme des Katastrophengebiets . Quelle: Minas Gerais Fire Department/AFP/HO (Foto: Minas Gerais Fire Department/AFP/HO)Luftaufnahme des Katastrophengebiets . Quelle: Minas Gerais Fire Department/AFP/HO (Foto: Minas Gerais Fire Department/AFP/HO)

Gouverneur sieht nur geringe Chancen für rund 150 Vermisste

Nach dem Dammbruch und einer darauf folgenden Schlammlawine im Südosten Brasiliens sind nach örtlichen Behördenangaben sieben Todesopfer geborgen worden. 150 weitere Menschen würden noch vermisst, teilte die Regierung des Bundesstaates Minas Gerais am Freitag mit.

Der Gouverneur von Minas Gerais, Romeu Zema, sagte vor Journalisten in der Kleinstadt Brumadinho, es gebe nur geringe Chancen, die Vermissten zu finden. "Die Polizei, die Feuerwehr und die Armee haben alles getan, um mögliche Überlebende zu retten, aber wir wissen, dass die Chancen gering sind und wir wahrscheinlich nur Leichen finden werden", sagte Zema.

Die Schlammlawine hatte mehrere Häuser unter sich begraben. Einige Häuser steckten bis zum Dach im Schlamm, wie auf Fernsehbildern zu sehen war. Der Damm gehört dem größten brasilianischen Bergbauunternehmen Vale.


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