25.01.2019, 07:03 Uhr

Berlin (AFP) "Handelsblatt": Regierung senkt BIP-Prognose für 2019 auf nur noch 1,0 Prozent

Kräne auf dem Gelände eines Unternehmes. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Felix Kästle (Foto: dpa/AFP/Archiv/Felix Kästle)Kräne auf dem Gelände eines Unternehmes. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Felix Kästle (Foto: dpa/AFP/Archiv/Felix Kästle)

Gründe sind demnach Weltwirtschaft und Unsicherheit rund um Brexit

Die Bundesregierung korrigiert ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach Informationen des "Handelsblatts" deutlich nach unten. Wie die Zeitung am Freitag berichtete, rechnet das Bundeswirtschaftsministerium im neuen Jahreswirtschaftsbericht für 2019 nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,0 Prozent. In ihrer Herbstprognose war die Bundesregierung noch von einem Plus von 1,8 Prozent ausgegangen - auch das war bereits eine Herabsenkung.

Als Gründe für die Absenkung der Prognose nennt die Regierung laut "Handelsblatt" unter anderem eine schwächere globale Wirtschaft sowie die Unsicherheit rund um den Brexit. Für 2020 geht die Regierung demnach von einem BIP-Wachstum von 1,6 Prozent aus. Der Jahreswirtschaftsbericht wird am Mittwoch kommender Woche vorgestellt. Die endgültigen Prognosewerte können der Zeitung zufolge dann noch einmal leicht verändert sein.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte vor einigen Tagen seine Prognosen für die Weltwirtschaft und das BIP in Deutschland vorgestellt. Demnach geht der Fonds für die Bundesrepublik in diesem Jahr von einem Wachstum von 1,3 Prozent aus - im Oktober hatte er noch mit 1,9 Prozent gerechnet.


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