23.01.2019, 15:36 Uhr

München (AFP) Diesel und Benzin mittlerweile 22 Cent unter Höchstpreisen vom November

Historische Zapfsäule . Quelle: dpa/AFP/Archiv/Marijan Murat (Foto: dpa/AFP/Archiv/Marijan Murat)Historische Zapfsäule . Quelle: dpa/AFP/Archiv/Marijan Murat (Foto: dpa/AFP/Archiv/Marijan Murat)

Preisunterschied zwischen Diesel und Benzin immer kleiner

Die Kraftstoffpreise sind erneut gesunken. Wie der Autoclub ADAC am Mittwoch mitteilte, kostete ein Liter Super E10 im Tagesmittel 1,314 Euro. Das waren 2,1 Cent weniger als vor einer Woche. Diesel kostete mit 1,234 Euro etwa einen halben Cent weniger. Seit den Höchstständen von Mitte November sind damit sowohl Benzin als auch Diesel um rund 22 Cent je Liter billiger geworden.

Dabei wird auch die Differenz zwischen beiden Kraftstoffarten immer geringer. Derzeit beträgt sie nur noch acht Cent. Dem steht aber ein erheblich größerer Unterschied bei der Besteuerung gegenüber. Auf einen Liter Benzin entfallen 65,4 Cent Mineralölsteuer, bei Diesel sind es 47 Cent. Ursache für die vergleichsweise hohen Dieselpreise ist laut ADAC die im Winter üblicherweise verstärkte Heizölnachfrage.

Der ADAC empfiehlt, die regelmäßigen Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut Auswertung des Clubs liegen die besten Zeiten zum Tanken zwischen 15 und 17 Uhr sowie 19 und 22 Uhr. Beim Preisvergleich könnten Smartphone-Apps unterstützen.


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