23.01.2019, 15:29 Uhr

Berlin (AFP) Tarifverhandlungen für Sicherheitspersonal an Flughäfen fortgesetzt

Warnstreik vergangene Woche in Hannover. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Holger Hollemann (Foto: dpa/AFP/Archiv/Holger Hollemann)Warnstreik vergangene Woche in Hannover. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Holger Hollemann (Foto: dpa/AFP/Archiv/Holger Hollemann)

Gewerkschaften hatten mit Warnstreiks Druck gemacht

In Berlin sind am Mittwoch die Tarifverhandlungen für das Sicherheitspersonal auf deutschen Flughäfen fortgesetzt worden. Vertreter der Gewerkschaft Verdi und des Arbeitgeberverbands BDLS trafen sich zur fünften Runde in der Hauptstadt, wie beide Seiten mitteilten. Die intensiven Gespräche und Sondierungen dauerten am Nachmittag an und es war unklar, ob es noch am Mittwoch eine Einigung gibt.

Verdi und die Gewerkschaft DBB Beamtenbund und Tarifunion fordern für die rund 23.000 Beschäftigten einen Stundenlohn von 20 Euro - unabhängig von Region und Tätigkeit. Um dies durchzusetzen, hatten die Gewerkschaften die Arbeitnehmer mehrfach zu Warnstreiks aufgerufen.

Vergangene Woche legte das Sicherheitspersonal an acht Flughäfen gleichzeitig ganztägig die Arbeit nieder. Hunderte Flüge fielen aus, 200.000 Passagiere waren betroffen. Der Arbeitgeberverband BDLS kündigte daraufhin ein verbessertes Angebot an, das er am Mittwoch vorlegen wollte. Bislang bot er eine prozentuale Lohnerhöhung zwischen zwei und 6,4 Prozent pro Jahr.


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