18.01.2019, 03:19 Uhr

Moskau (AFP) Maas spricht in Moskau und Kiew über INF-Vertrag und Ukraine-Konflikt

Bundesaußenminister Heiko Maas. Quelle: POOL/AFP/Archiv/THOMAS PETER (Foto: POOL/AFP/Archiv/THOMAS PETER)Bundesaußenminister Heiko Maas. Quelle: POOL/AFP/Archiv/THOMAS PETER (Foto: POOL/AFP/Archiv/THOMAS PETER)

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) reist heute nach Russland und in die Ukraine. In Moskau spricht er mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow insbesondere über die Zukunft des INF-Abrüstungsvertrags. Die USA haben Russland eine Frist bis Mitte Februar gesetzt, um zu den Bestimmungen des Vertrags zurückzukehren (Pk. 10.30 Uhr MEZ).

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) reist heute nach Russland und in die Ukraine. In Moskau spricht er mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow insbesondere über die Zukunft des INF-Abrüstungsvertrags. Die USA haben Russland eine Frist bis Mitte Februar gesetzt, um zu den Bestimmungen des Vertrags zurückzukehren (Pk. 10.30 Uhr MEZ).

Nach Ansicht Washingtons und auch der Nato verstößt Russland mit seinem Raketensystem 9M729 gegen den Vertrag, der die Abschaffung aller bodengestützten, nuklear bestückbaren Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite über 500 Kilometer vorsieht. Weitere Gesprächsthemen sollen die Konflikte in der Ukraine und Syrien sowie die weitere russische Mitgliedschaft im Europarat sein. Von Moskau reist Maas direkt nach Kiew, um mit dem ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin die Lage in der umkämpften Ostukraine zu erörtern (Pk. 17.10 Uhr MEZ).


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