13.01.2019, 11:50 Uhr

Oberstdorf (AFP) Wintersportort im Oberallgäu nach Lawine von Außenwelt abgeschnitten

Gesperrte Zufahrt zu Pass nach Balderschwang. Quelle: dpa/AFP/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/AFP/Karl-Josef Hildenbrand)Gesperrte Zufahrt zu Pass nach Balderschwang. Quelle: dpa/AFP/Karl-Josef Hildenbrand (Foto: dpa/AFP/Karl-Josef Hildenbrand)

Rund 1300 Menschen sitzen in Balderschwang fest

Nach einem Lawinenabgang ist der Wintersportort Balderschwang im Oberallgäu von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 1300 Einwohner und Touristen sitzen dort fest, wie die Polizei Oberstdorf am Sonntag mitteilte. Der Riedbergpass wurde bis auf weiteres gesperrt. 40 Menschen wurden vom Skigebiet Grasgehren in Sicherheit gebracht.

Am Sonntagmorgen war eine Lawine zwischen Gschwend und Balderschwang abgegangen. Durch die Schneemassen wurde eine Straße über eine Länge von rund 150 Metern komplett mit Schnee zugeschüttet. Die Zufahrt Richtung Österreich ist ebenfalls nicht mehr möglich. Am Sonntagvormittag wurde dann auch der Riedbergpass gesperrt.

Die Versorgung der in Balderschwang eingeschlossenen Menschen sei sichergestellt, erklärte die Polizei. In Bayern sorgen seit Tagen starke Schneefälle für einen Ausnahmezustand.


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