07.01.2019, 16:02 Uhr

Berlin (AFP) Fluggastportal: Fluggäste mussten 2018 in Europa viel Geduld mitbringen

Flugzeug über Frankfurt am Main. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Frank Rumpenhorst (Foto: dpa/AFP/Archiv/Frank Rumpenhorst)Flugzeug über Frankfurt am Main. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Frank Rumpenhorst (Foto: dpa/AFP/Archiv/Frank Rumpenhorst)

Rund ein Drittel der untersuchten Strecken mit Problemen in Deutschland

Fluggäste auf europäischen Verbindungen sind im vergangenen Jahr auf eine Geduldsprobe gestellt worden. Auf einigen untersuchten Flugstrecken sei "nicht einmal ein Drittel aller geplanten Flüge nach Plan" gestartet, teilte das Fluggastportal Airhelp am Montag mit. Dabei hätten 15 der 50 geprüften Strecken mit den meisten Verspätungen und Ausfällen ihren Start oder ihr Ziel in Deutschland gehabt, also rund ein Drittel.

Die meisten Probleme gab es demnach aber auf der Strecke zwischen Mykonos in Griechenland und London-Gatwick, wie Airhelp erklärte. Dort waren 2018 mehr als drei Viertel aller Flüge von Verspätungen oder Ausfällen betroffen. Auf den weiteren Rängen der Problemstrecken landeten die Verbindungen zwischen Lissabon und Rom-Ciampino mit 74,3 Prozent betroffenen Flügen und von Lissabon nach Brüssel mit rund 74 Prozent.

Fluggäste in Deutschland mussten laut Airhelp vor allem von Frankfurt am Main nach Pristina im Kosovo viel Zeit einplanen: Rund 70 Prozent aller Flüge auf dieser Strecke waren 2018 verspätet oder fielen aus. Auch Passagiere, die von Rom-Fiumicino nach Köln/Bonn (66,5 Prozent) oder von Catania nach Stuttgart (65,7 Prozent) reisen wollten, waren stark betroffen.

Airhelp machte unter anderem die Streiks bei der irischen Billigairline Ryanair sowie den Marktkampf im Zuge der Insolvenz von Air Berlin für die Probleme verantwortlich.


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