07.01.2019, 09:26 Uhr

Bangkok (AFP) Saudi-Araberin scheitert in Thailand mit Einspruch gegen Ausweisung

Rahaf Mohammed al-Kunun. Quelle: Courtesy of Rahaf Mohammed al-Qunun/AFP/Handout (Foto: Courtesy of Rahaf Mohammed al-Qunun/AFP/Handout)Rahaf Mohammed al-Kunun. Quelle: Courtesy of Rahaf Mohammed al-Qunun/AFP/Handout (Foto: Courtesy of Rahaf Mohammed al-Qunun/AFP/Handout)

18-jährige Asylsuchende aus Saudi-Arabien am Flughafen von Bangkok festgehalten

Die Saudi-Araberin Rahaf Mohammed al-Kunun ist in Thailand mit einem Einspruch gegen ihre Ausweisung in ihr Heimatland gescheitert. Das teilte die Menschenrechtsanwältin Nadthasiri Bergman am Montag nach Einreichung einer entsprechenden einstweiligen Verfügung mit und kündigte zugleich an, die Ablehnung anzufechten. "Sie haben den Antrag abgelehnt", sagte Bergman. "Sie sagen, wir haben nicht genügend Beweise."

Die 18-jährige Kunun ist nach eigenen Angaben vor ihrer Familie geflüchtet und fürchtet bei einer Rückkehr nach Saudi-Arabien um ihr Leben. In einem im Internet veröffentlichten Video war zu sehen, wie sie sich in ihrem Zimmer im Flughafenhotel mit Möbeln verbarrikadierte.

Nach ihren eigenen Angaben und den Angaben von Human Rights Watch wurde Kunun am Sonntag an Bangkoks internationalem Flughafen von saudiarabischen und kuwaitischen Botschaftsvertretern gestoppt, die ihr den Pass wegnahmen. Die thailändische Einwanderungsbehörde erklärte, die 18-Jährige habe bei ihrer Ankunft weder Papiere noch ein Rückflugticket oder Geld besessen.


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