03.01.2019, 09:55 Uhr

Paris (AFP) UNHCR: 2018 mehr als 2200 Flüchtlinge im Mittelmeer gestorben

Flüchtling in Tarfia an der Südküste Spaniens. Quelle: AFP/Archiv/JORGE GUERRERO (Foto: AFP/Archiv/JORGE GUERRERO)Flüchtling in Tarfia an der Südküste Spaniens. Quelle: AFP/Archiv/JORGE GUERRERO (Foto: AFP/Archiv/JORGE GUERRERO)

Mehr als 172.000 Menschen erreichten vergangenes Jahr Europa

Mehr als 2200 Flüchtlinge sind nach UN-Angaben im vergangenen Jahr im Mittelmeer gestorben. Die Zahl der Toten oder als vermisst gemeldeten Menschen liege bei 2262, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Donnerstag mit. Im Vorjahr waren demnach 3.139 Todes- oder Vermisstenfälle registriert worden. Die Gesamtzahl der über das Meer nach Europa gekommenen Menschen ging demnach von 172.301 im Jahr 2017 auf 113.482 zurück.

2015 waren noch mehr als eine Million Menschen über das Meer nach Europa gelangt. Inzwischen haben sich allerdings die Flüchtlingsrouten verschoben: Die meisten Flüchtlinge kamen 2018 in Spanien an, wie das UNHCR mitteilte. Zuvor waren Italien und Griechenland die Hauptankunftsländer gewesen.


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