01.01.2019, 13:01 Uhr

New York (AFP) Feuerwerke und Riesenpartys in aller Welt läuten das Jahr 2019 ein


Millionen Menschen bestaunen aufwändige Spektakel

Rund um den Globus sind Millionen Menschen hoffnungsvoll in das neue Jahr gestartet. Am Brandenburger Tor in Berlin versammelte sich am Silvesterabend rund eine Million Menschen. Mit Konzerten und einem Feuerwerk feierte die Menge den Beginn des Jahres 2019. Überschattet wurden die weltweiten Feierlichkeiten von mehreren Zwischenfällen in Manchester, Tokio und Russland.

In New York erhellte die berühmte Kristallkugel den Times Square zum Jahreswechsel. Teilweise stundenlang hatten die Menschen bei nasskaltem Wetter darauf gewartet. Dabei ließen sie sich von Künstlern wie Christina Aguilera, Sting und Snoop Dog unterhalten. Pünktlich zum Countdown stimmte Bebe Rexha John Lennons "Imagine" an, und zu Beginn des neuen Jahres stimmten viele in Frank Sinatras Kultsong "New York, New York" ein, der aus Lautsprechern ertönte.

In San Francisco gab es Feuerzauber über der Küstenstraße Embarcadero, in Los Angeles war das Rathaus rot und violett angestrahlt.

Am berühmten brasilianischen Copacabana-Strand in Rio de Janeiro tanzten mehr als zwei Millionen weißgekleidete Menschen ins neue Jahr. Die Christus-Statue oberhalb der Stadt erstrahlte kurz in bunten Farben.

Als eine der ersten Metropolen hatte die australische Stadt Sydney das neue Jahr eingeläutet. Bei sommerlichen Temperaturen bestaunten 1,5 Million Menschen das Feuerwerk über der Harbour Bridge und der berühmten Oper.

In Hongkong verfolgten hunderttausende Menschen am Victoria-Hafen das Feuerwerk zu Neujahr, bei dem Pyrotechnik im Wert von 1,8 Millionen Dollar in den Himmel geschossen wurde.

In Jakarta gaben sich mehr als 500 Paare das Ja-Wort - eine von der indonesischen Regierung arrangierte, freiwillige Massenhochzeit zum neuen Jahr. Feuerwerkspektakel gab es allerdings keine - aus Respekt für die mehr als 400 Todesopfer des Tsunami vom 22. Dezember.

In Japan strömten die Menschen zu Tempeln, um den Jahresbeginn zu begehen. In der Hauptstadt Tokio kam es zu einem Zwischenfall: Dort fuhr ein 21-Jähriger auf einer belebten Straße in eine feiernde Menschenmenge und verletzte dabei neun Menschen, einen davon schwer.

In Dubai gab es ein spektakuläres Feuerwerk über dem Burdsch Chalifa, das mit 828 Metern höchste Gebäude der Welt. Das Nachbargebäude Ras al-Chaima bewarb sich unterdessen mit der längsten Feuerwerkshow um einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.

In Russland zogen sich die Feiern wegen der verschiedenen Zeitzonen in die Länge. In den Moskauer Parks gab es Konzerte und Lichtershows. Getrübt wurden die Feiern durch eine Gasexplosion in einem Plattenbau in der Industriestadt Magnitogorsk, bei der mindestens sieben Menschen starben.

In Paris feierten rund 300.000 Menschen auf der Prachtstraße Champs-Elysées den Beginn des neuen Jahres. Unter den Feiernden waren auch sogenannte Gelbwesten, die für den Silvesterabend zu friedlichen Protesten in der Hauptstadt aufgerufen hatten.

Rund 12.000 Sicherheitskräfte waren in der französischen Hauptstadt im Einsatz. Seit dem Nachmittag waren die Champs-Elysées abgesperrt, Alkohol und Feuerwerkskörper waren verboten.

Bei einer Messerattacke in Manchester wurden am Silvesterabend drei Menschen verletzt. Ein Mann, eine Frau und ein Polizist wurden bei dem Angriff in der Nähe des Victoria-Bahnhofs verletzt, wie die britische Polizei mitteilte. Sicherheitskräfte konnten den mutmaßlichen Angreifer überwältigen. Die britische Anti-Terror-Polizei übernahm die Ermittlungen.

In österreichischen Eberschwang starb ein 17-Jähriger beim Zünden einer sogenannten Kugelbombe.

In Damaskus feierten die Menschen das erste Neujahr, nachdem die Regierungstruppen die letzten Rebellen und Dschihadisten aus den Vororten der syrischen Hauptstadt vertrieben hatten. Viele Familien besuchten Restaurants und Bars in der Altstadt.


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