29.12.2018, 17:53 Uhr

Hannover (AFP) Flughafen Hannover stellt Flugbetrieb nach Vorfall auf Vorfeld ein

Der Flughafen Hannover. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Holger Hollemann (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Holger Hollemann)Der Flughafen Hannover. Quelle: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Holger Hollemann (Foto: dpa/dpa/picture-alliance/Archiv/Holger Hollemann)

Bundespolizei nimmt Mann fest - Hintergründe zunächst unklar

Auf dem Flughafen Hannover ist am Samstag nach einem Sicherheitsvorfall der Flugbetrieb eingestellt worden. Wie ein Sprecher der Bundespolizei der Nachrichtenagentur AFP sagte, durchbrach ein etwa 25 Jahre alter Mann am Nachmittag mit einem Pkw ein Tor und gelangte über das Vorfeld auf die Landebahn. Die Bundespolizei habe den Wagen gestoppt und den Mann überwältigt und festgenommen. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar.

Der Vorfall ereignete sich dem Sprecher zufolge gegen 15.30 Uhr. Der Mann sei nach der Landung eines Flugzeugs auf das Vorfeld und dann auf die Landebahn gefahren und der Maschine hinterhergefahren. Es habe jedoch keine Gefahr bestanden, sagte der Polizeisprecher. Eine Vorfeld-Streife der Bundespolizei habe den Zwischenfall sofort bemerkt, umgehend die Sicherheitsmaßnahmen hochgefahren und den Mann gestellt.

Die Identität des Mannes war zunächst unklar, ein Drogentest bei ihm fiel dem Sprecher zufolge positiv aus. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen BMW mit polnischem Kennzeichen.

Das Fahrzeug wurde auf gefährliche Gegenstände untersucht. Aus Sicherheitsgründen wurden Teilbereiche des Terminals A gesperrt, wie der Sprecher weiter sagte. Eine Abfertigung der Fluggäste fand nicht statt, sicherheitsrelevante Flughafenbereiche wurden gesperrt.

Der Flughafen Hannover teilte auf seiner Website mit, wegen einer betrieblichen Störung sei kein Flugbetrieb möglich. Reisende sollten sich für nähere Informationen zu ihren Flügen an ihre Fluggesellschaft wenden.

Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, war zunächst unklar. Derzeit werde das Fahrzeug noch auf dem Vorfeld untersucht. Erst wenn es entfernt worden sei, könnten Flugzeuge wieder starten und landen, sagte der Sprecher der Bundespolizei.


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