13.12.2018, 03:07 Uhr

Brüssel (AFP) EU-Gipfel sucht Weg aus der Brexit-Sackgasse

Flagge bei Protest für Verbleib Großbritanniens in EU. Quelle: AFP/OLI SCARFF (Foto: AFP/OLI SCARFF)Flagge bei Protest für Verbleib Großbritanniens in EU. Quelle: AFP/OLI SCARFF (Foto: AFP/OLI SCARFF)

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen heute in Brüssel zu ihrem letzten Gipfel in diesem Jahr zusammen (15.00 Uhr). Überschattet wird das zweitägige Treffen von den Schwierigkeiten der innenpolitisch angeschlagenen britischen Premierministerin Theresa May, das fertige Brexit-Abkommen durch das Parlament zu bekommen. Die anderen Staats- und Regierungschefs wollen deshalb über Wege beraten, wie sie durch Klarstellungen zur Nordirland-Frage den Ratifizierungsprozess aus der Sackgasse holen können.

Die EU-Staats- und Regierungschefs kommen heute in Brüssel zu ihrem letzten Gipfel in diesem Jahr zusammen (15.00 Uhr). Überschattet wird das zweitägige Treffen von den Schwierigkeiten der innenpolitisch angeschlagenen britischen Premierministerin Theresa May, das fertige Brexit-Abkommen durch das Parlament zu bekommen. Die anderen Staats- und Regierungschefs wollen deshalb über Wege beraten, wie sie durch Klarstellungen zur Nordirland-Frage den Ratifizierungsprozess aus der Sackgasse holen können.

Zum Auftakt beraten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Kollegen zunächst über den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der Union ab 2021. Zudem steht die Verlängerung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland wegen der Ukraine-Krise zur Entscheidung an. Dabei soll auch die Lage nach dem Vorfall zwischen russischen und ukrainischen Schiffen im Asowschen Meer diskutiert werden. Am Freitag befasst sich der Gipfel dann insbesondere mit der Reform der Eurozone.


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