30.11.2018, 09:01 Uhr

Berlin (AFP) Merkel an Bord von Linienmaschine unterwegs zu G20-Gipfel in Buenos Aires

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach dem Ausfall ihres Regierungsfliegers im zweiten Anlauf unterwegs zum G20-Gipfel nach Buenos Aires. Sie hob mit einer Linienmaschine der spanischen Fluggesellschaft Iberia Freitagmorgen von Madrid ab. Quelle: AFP/Archiv/Karen MINASYAN (Foto: AFP/Archiv/Karen MINASYAN)Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist nach dem Ausfall ihres Regierungsfliegers im zweiten Anlauf unterwegs zum G20-Gipfel nach Buenos Aires. Sie hob mit einer Linienmaschine der spanischen Fluggesellschaft Iberia Freitagmorgen von Madrid ab. Quelle: AFP/Archiv/Karen MINASYAN (Foto: AFP/Archiv/Karen MINASYAN)

Regierungsflieger musste nach Panne Donnerstagabend in Köln landen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist im zweiten Anlauf mit deutlicher Verspätung unterwegs zum G20-Gipfel nach Buenos Aires. Sie war nach Regierungsangaben an Bord einer Linienmaschine der spanischen Fluggesellschaft Iberia, die am Freitagmorgen in der spanischen Hauptstadt Madrid startete. Ihr regulärer Flug mit der Luftwaffen-Maschine "Konrad Adenauer" hatte am Donnerstagabend wegen eines Ausfalls der Kommunikationssysteme abgebrochen werden müssen.

Die Maschine der Flugbereitschaft der Bundeswehr war daraufhin in Köln-Bonn gelandet. Nach einer Übernachtung in Bonn flog Merkel laut Bundesregierung dann mit einer anderen Luftwaffen-Maschine am Morgen nach Madrid, begleitet von einer nur noch "sehr kleinen Delegation", wie es weiter hieß. Die Kanzlerin verpasst nun den Auftakt des G20-Gipfels in der argentinischen Hauptstadt. Geplant ist laut Bundesregierung, dass sie dort nun rechtzeitig zum gemeinsamen Abendessen der Staats- und Regierungschefs eintrifft.

Die Ursache der Panne an der "Konrad Adenauer" wird nun untersucht. Experten zufolge ist der Ausfall des gesamten Kommunikationssystems an Bord eines Flugzeugs ungewöhnlich. Die Luftwaffe schloss am Freitagmorgen aber einen kriminellen Hintergrund als Ursache aus. Vielmehr sei der Ausfall einer elektronischen Verteilerbox der Grund, weshalb die Bundeswehr-Maschine Donnerstagabend in Köln-Bonn landen musste, sagte ein Sprecher.


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