27.11.2018, 03:08 Uhr

Dortmund (AFP) Urteil im Prozess um Sprengstoffanschlag auf Bus von Borussia Dortmund erwartet

BVB-Mannschaftsbus nach dem Anschlag im April 2017. Quelle: AFP/Archiv/Patrik STOLLARZ (Foto: AFP/Archiv/Patrik STOLLARZ)BVB-Mannschaftsbus nach dem Anschlag im April 2017. Quelle: AFP/Archiv/Patrik STOLLARZ (Foto: AFP/Archiv/Patrik STOLLARZ)

Gut eineinhalb Jahre nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund will das Landgericht in der Ruhrgebietsstadt heute (14.00 Uhr) das Urteil gegen den mutmaßlichen Attentäter verkünden. Die Staatsanwaltschaft beantragte für den Angeklagten Sergej W. lebenslange Haft wegen Mordversuchs. W. bestritt hingegen in dem Verfahren eine Tötungsabsicht bei dem Anschlag vom April 2017.

Gut eineinhalb Jahre nach dem Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund will das Landgericht in der Ruhrgebietsstadt heute (14.00 Uhr) das Urteil gegen den mutmaßlichen Attentäter verkünden. Die Staatsanwaltschaft beantragte für den Angeklagten Sergej W. lebenslange Haft wegen Mordversuchs. W. bestritt hingegen in dem Verfahren eine Tötungsabsicht bei dem Anschlag vom April 2017.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, unweit des Mannschaftshotels drei selbstgebaute Sprengsätze deponiert und beim Vorbeifahren des BVB-Busses gezündet zu haben. Vor dem Anschlag soll W. auf einen wegen des Attentats fallenden Kurs der Aktie von Borussia Dortmund gewettet haben. Bei der Tat unmittelbar vor einem Champions-League-Heimspiel des Bundesligaklubs wurden der Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt.


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