26.11.2018, 03:04 Uhr

Berlin (AFP) Verdi ruft Beschäftigte von Real bundesweit zum Streik auf

Real-Supermarkt in Köln. Quelle: dpa/AFP/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Oliver Berg)Real-Supermarkt in Köln. Quelle: dpa/AFP/Oliver Berg (Foto: dpa/AFP/Oliver Berg)

Die rund 34.000 Beschäftigten der Supermarktkette Real sind heute bundesweit zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft Verdi will mit der ganztägigen Arbeitsniederlegung eine Rückkehr zum Flächentarifvertrag erzwingen, den Real seit Juni bei Neueinstellungen nicht mehr anwendet. Am Mittag ist vor der Zentrale des Mutterkonzerns Metro in Düsseldorf eine Kundgebung geplant, zu der Verdi mehrere tausend Beschäftigte erwartet.

Die rund 34.000 Beschäftigten der Supermarktkette Real sind heute bundesweit zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft Verdi will mit der ganztägigen Arbeitsniederlegung eine Rückkehr zum Flächentarifvertrag erzwingen, den Real seit Juni bei Neueinstellungen nicht mehr anwendet. Am Mittag ist vor der Zentrale des Mutterkonzerns Metro in Düsseldorf eine Kundgebung geplant, zu der Verdi mehrere tausend Beschäftigte erwartet.

Bei der Kundgebung wird unter anderen Verdi-Chef Frank Bsirske sprechen. Eingeladen ist auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Real bezahlt neue Mitarbeiter seit Juni nach einem mit der Gewerkschaft DHV abgeschlossenen Tarifvertrag, der für die Mitarbeiter deutlich schlechter ist. Sorge bereitet den Beschäftigten von Real auch die Ankündigung von Metro, die Konzerntochter verkaufen zu wollen.


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