19.11.2018, 07:49 Uhr

Düsseldorf (AFP) Rund 200.000 Häuser mit Fördergeldern gegen Einbrüche gesichert

Gegen Einbrüche können sich Bürger schützen. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Daniel Maurer (Foto: dpa/AFP/Archiv/Daniel Maurer)Gegen Einbrüche können sich Bürger schützen. Quelle: dpa/AFP/Archiv/Daniel Maurer (Foto: dpa/AFP/Archiv/Daniel Maurer)

Einbau stabiler Türen und Nachrüstung von Fenstern besonders gefragt

In den vergangenen drei Jahren sind in Deutschland rund 200.000 Wohnungen und Häuser mit staatlichen Fördergeldern gegen Einbrüche gesichert worden. Das geht aus Zahlen der zuständigen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hervor, die der "Rheinischen Post" (Montagausgabe) vorlagen. Bisher wurden danach insgesamt 96 Millionen Euro Fördermittel abgerufen.

Für das Jahr 2019 will die Bundesregierung 65 Millionen Euro in dem Fördertopf für den Einbruchschutz zur Verfügung stellen. An erster Stelle stehen mechanische Sicherungen. So wird das Fördergeld nach KfW-Angaben am häufigsten für den Einbau besonders stabiler Haus- und Wohnungstüren beantragt, auch Nachrüstsysteme für Fenster und Türen sind besonders beliebt. Im Schnitt investieren die Bürger 5000 Euro, der KfW-Zuschuss liegt durchschnittlich bei 500 Euro.

Investitionen für den Einbruchschutz werden bereits ab einer Summe von 500 Euro staatlich gefördert. Gefördert werden zum Beispiel der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, der Einbau und die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen, die Nachrüstung von Fenstern mit einbruchhemmenden Gittern oder Rollläden und der Einbau von Meldeanlagen wie Kamerasystemen. Die Anträge werden direkt bei der KfW gestellt und zwar vor Beginn der Umbauten durch ein Fachunternehmen.

Die Höhe des Zuschusses etwa für einbruchsichere Fenster und Türen liegt demnach bei zehn Prozent der Kosten - bei 500 Euro wären dies 50 Euro. Staatliche Zuschüsse gibt es bis maximal 1500 Euro.


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